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Weinanbau hat an der Lahn Tradition Erste Aufzeichnungen im Jahre 1140 |
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Bis
ins Jahr 1140 lässt sich die Geschichte des Weinanbaues in Obernhof
zurückverfolgen.
DIe alten Römer brachten den Wein an die Lahn. Am Südhang des Westerwaldes, entlang der Lahn, entstanden die ersten Weinberge, sonnenbeschienen, windgeschützt durch die ringsum bewaldeten Hänge. In dem schieferhaltigen Boden wuchsen kräftige Rebstöcke, die reiche Ernten einbrachten. Der vollmundige Geschmack des Obernhofer
Roten wurde schnell, weit über die Region bekannt und belegt die lange Tradition
des Rotweines an der Lahn. Ende des 18. Jahrhunderts siedelten immer mehr Moselwinzer an der Lahn, weil die Reblaus an der Mosel die Winzer in ihrer Existenz bedrohte und die Lahn von dieser Plage verschont blieb. Mit den Moselwinzern kamen die ersten Weißweinreben an die Lahn. Wirtschaftliche Veränderungen, die Ansiedelung von Bergwerken und Verhüttungsbetrieben verdrängten nach und nach die Weinstöcke aus dem Landschaftsbild. Doch das vermeintliche große Geschäft mit dem Abbau von Blei und Zink war nur ein Zwischenspiel, während der Weinbau auch heute noch Bestand hat. Heute wird Wein in der Region Lahn nur noch in Obernhof und Weinähr, einem Ort im Seitental der Lahn, angebaut. Das Anbaugebiet gehört zum rheinischen Schiefergebirge und garantiert beste Qualitäten. Auf den 7 ha Rebflächen in Obernhof werden die Weinsorten Rielsing, Müller Thurgau und Blauer Burgunder angebaut. Obernhof ist von seiner Lage her und dem besonders milden Klima geradezu eine Perle für den Weinanbau. Die Steillagen, mit bis zu 65 % Steigung, geben der Sonne die Möglichkeit die Trauben mit ihrer vollen Kraft und in der bekannt edlen Sonnensüße reifen zu lassen. Die Obernhofer Winzer pflegen noch nach alter Tradition mit besonderer Fürsorge ihre Reben und liefern einen Rot und Weißwein von edler Güte. |
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Weinkönigin Kristina 1. |
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